Trinkgeld im Vereinigten Königreich ist moderat und kontextabhängig. Das Wichtigste: Viele Restaurants rechnen automatisch eine diskretionäre Servicegebühr ab – meist 12,5 % – die du gesetzlich streichen lassen kannst, wenn der Service unbefriedigend war. Prüfe immer deine Rechnung, bevor du etwas extra gibst.
In Restaurants mit Bedienung prüfst du zuerst die Rechnung. Ist eine Servicegebühr enthalten, ist kein zusätzliches Trinkgeld nötig. Ohne Servicegebühr sind 10–12,5 % ein angemessenes Trinkgeld. In Pubs ist es üblicher, eine Runde zu spendieren als dem Barkeeper Trinkgeld zu geben. Für Lieferungen per App sind 1–2 £ direkt an den Fahrer geschätzt.
Hotelmitarbeiter im Vereinigten Königreich erhalten seltener Trinkgeld als in den USA. 1–2 £ für einen Portier, der Gepäck getragen hat, oder ein kleiner Betrag für die Reinigung am Ende eines längeren Aufenthalts ist ein freundlicher Ausdruck der Wertschätzung, wird aber nicht erwartet.
Für Londoner Schwarztaxis rundest du auf das nächste Pfund auf oder gibst etwa 10 %. Bei Uber und anderen Mietfahrzeugdiensten ist Trinkgeld über die App optional, wird aber besonders bei längeren Fahrten zunehmend gegeben. Für Flughafentransfers sind 2–5 £ ein üblicher Aufschlag.
Prüfe die Servicegebühr, bevor du Trinkgeld gibst. Wenn keine enthalten ist, sind 10–12,5 % in Restaurants der Standard. Pubs erwarten generell kein Trinkgeld.
Bei einer Restaurantrechnung von 40 £ ohne Servicegebühr hinterlässt du 4–5 £. Bei einer Taxifahrt von 15 £ rundest du auf 17 £ auf.
In Pubs ist es Tradition, dem Barkeeper ein Getränk anzubieten ('and one for yourself') – eine klassische Alternative zum Geldtrinkgeld.