Trinkgeld in Spanien wird geschätzt, ist aber wirklich freiwillig – die spanische Kultur übt keinen sozialen Druck beim Thema Trinkgeld aus wie die USA oder Großbritannien. Einheimische lassen oft ein paar Münzen liegen oder runden bei gutem Service auf, und kein Trinkgeld zu geben ist in den meisten Situationen vollkommen akzeptabel.
In spanischen Restaurants sind 5–10 % für guten Service am Tisch großzügig und gut aufgenommen. Viele Einheimische lassen gar nichts da, und das Personal nimmt das nicht übel. In Tapas-Bars ist es ganz natürlich, das Kleingeld aus der Tasche liegenzulassen. Servicegebühren sind in Spanien unüblich – was auf der Karte steht, ist was du zahlst, plus dein gewünschtes Trinkgeld.
Hoteltrinkgeld ist in Spanien ungewöhnlich. 1–2 € für einen Portier, der das Gepäck ins Zimmer trägt, wird geschätzt, ebenso 1–2 € pro Nacht für die Reinigung. Concierge-Mitarbeiter erhalten selten Trinkgeld, außer bei einem besonderen Service.
Spanische Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Auf den nächsten Euro aufrunden ist eine gängige und geschätzte Praxis. Bei Flughafenfahrten, starkem Verkehr oder viel Gepäck sind 1–2 € extra ein großzügiges Zeichen.
Menschen lassen oft Münzen liegen oder runden bei gutem Service auf. Kein Trinkgeld zu geben gilt nicht als unhöflich und ist auch in Restaurants weit verbreitet.
Bei einer Tapas-Rechnung von 20 € ist 1–2 € in Münzen üblich. Bei einem Abendessen für 35 € wird ein Trinkgeld von 2–3 € geschätzt.
Servicegebühren sind in Spanien selten, prüfe die Rechnung aber immer sicherheitshalber.