Trinkgeld in Australien ist wirklich freiwillig – australische Arbeitnehmer erhalten einen gesetzlichen Mindestlohn und sind nicht auf Trinkgeld angewiesen. Es gibt keinen sozialen Druck zu geben, und es zu unterlassen ist völlig akzeptabel. Dennoch wird Trinkgeld für exzellenten Service immer häufiger, besonders in Stadtrestaurants.
Trinkgeld wird in australischen Restaurants nicht erwartet, aber 5–10 % für hervorragenden Service am Tisch ist ein großzügiges und geschätztes Zeichen. In Cafés und Fast Food ist Trinkgeld ungewöhnlich. Manche gehobenen Restaurants rechnen jetzt eine Servicegebühr von 10–15 % ab. Die meisten Zahlungsterminals bieten eine Trinkgeldaufforderung an, aber «kein Trinkgeld» zu wählen ist völlig normal.
Hotelmitarbeiter in Australien erwarten kein Trinkgeld. Wenn ein Portier besonders hilfreich war, ist 2–5 AU$ ein nettes Zeichen. Trinkgeld für das Reinigungspersonal ist in Australien selten.
Australische Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Auf den nächsten Dollar aufrunden ist eine gängige Höflichkeit. Für Uber und DiDi ist In-App-Trinkgeld verfügbar und wird immer häufiger genutzt, bleibt aber die Ausnahme. Für lange Flughafenfahrten oder wartende Fahrer sind 2–5 AU$ extra großzügig.
Trinkgeld ist durchgehend freiwillig. Aufrunden oder 5–10 % für guten Service ist in Städten häufiger, aber nie verpflichtend.
Bei einer Restaurantrechnung von 80 AU$ sind 5–8 AU$ Trinkgeld großzügig. Bei einer Taxifahrt von 35 AU$ ist das Aufrunden auf 37 AU$ eine gängige Höflichkeit.
Australische Arbeitnehmer verdienen faire Löhne – Trinkgeld ist ein Bonus für guten Service, kein Lohnersatz.